Das Studentenleben
Die letzten Klausuren hat man gerade hinter sich, vielleicht ist der ein oder andere noch beim Bund oder macht Zivildienst, aber für viele Abiturienten heißt der neue Lebensabschnitt “Univerität”. Das Studium ist häufig mit einem Umzug verbunden. Das eigene Zimmer im Elternhaus wird mit der ersten eigenen Wohnung beziehungsweise dem eigenen Zimmer in einer WG getauscht.
Neben den Seminaren, Vorlesungen und Kursen bietet das Studentenleben natürlich auch viele neue Eindrücke und Erlebnisse. Interessant sind in jedem Fall die verschiedenen Partys der einzelnen Fakultäten. Da gibt es schon einige fundamentale Unterschiede zwischen der BWLer Party und der Pädagogikfete. Feiern bis spät in die Nacht ist aber so oder so ein typisches Merkmal des studentischen Lebens. Hinzu kommen die gemeinschaftlichen Abende in der WG oder mit neu gewonnen Freunden. Zur Zeit ist Poker ziemlich angesagt und das auch durch alle Fakultäten hinweg. Poker lernen geht nämlich ziemlich leicht und somit hat Student das Spiel schneller begriffen als die Statistikaufgaben oder die Interpretation von Goethes Faust. Außerdem gibt es die virtuelle Pokerschule im Internet, wo alle Pokerregeln und die wichtigsten Strategien abrufbar sind.
Als Student versucht man stets den Spagat zwischen fleißigem Lernen und eine sehr aufregenden persönlichen Erfahrung. Beides unter einen Hut zu bekommen ist natürlich nicht immer ganz einfach. Der Wochenplan ist voll und wer nebenher auch noch arbeiten muss, hat zusätzlichen Streß. Aber missen würden wohl die meisten Studenten ihre Unizeit nicht. Neugewonnene Freiheit und die Eigenständigkeit sind gute Argumente für den neuen Lebensabschnitt. Dass dieser aber auch mit einer Menge Paukerei und Anstrengung verbunden ist, wissen schließlich die meisten Schulabgänger, die sich für ein Studium entscheiden.
