Computerüberwachung – der Spion kann aus den eigenen Reihen kommen

15. Januar 2009 von · Schreibe einen Kommentar
Kategorie: Internet 

Spätestens seitdem die Benutzung von Computern, insbesondere der vernetzten, einen bestimmten Verbreitungsgrad erreicht hatte, tauchte in der Öffentlichkeit ein neues Schlagwort auf – die Computerüberwachung.

Hierbei handelt es sich um eine neue Variante der Spionage, die im selben Maße zuzunehmen scheint wie der Einsatz der ans Netz angeschlossenen Rechner selber. Häufig sind es Firmen oder öffentliche Organisationen, welche der Computerüberwachung zum Opfer fallen. Die Motive können hier unterschiedlich sein – es kann sich beispielsweise um Sabotage handeln, die darauf abzielt, dass die jeweilige Behörde oder das Unternehmen für eine Zeitlang online nicht zu erreichen ist. Auch bei der Industriespionage ist solch eine heimliche Computerüberwachung eine beliebte Methode, um sich wichtige geschäftliche Daten illegal zu beschaffen und diese dann zum Beispiel für einen angemessenen Betrag an ein Konkurrenzunternehmen zu „verkaufen“. Aber die Netz-Kriminalität richtet sich nicht nur gegen Ämter oder Firmen, sondern macht auch von einem durchschnittlichen Internetuser nicht halt.

Auch hier geht es häufig darum, solch sensible Daten wie die Bankverbindung, wichtige Passwörter etc. auszuspähen. Ebenso kommt es aber auch vor, dass sich die Computerspionage hier gegen den jeweiligen PC-User persönlich richtet. Hierzu muss der betreffende Rechner nicht mal online sein, denn mit einem Tastaturspeicher lässt sich die Computerüberwachung auch im Offline-Modus ohne Weiteres durchführen. Wird so ein Keylogger nämlich einmal unbemerkt installiert, so werden damit sämtliche Aktionen an dem betreffenden PC aufgezeichnet – ob Inhalte von Mail-Nachrichten, besuchte Webseiten oder eingegebene Kennwörter. Diese Art der Computerüberwachung stammt nicht selten aus dem nahen Umfeld des ausspionierten PC-Benutzers und sind durch persönliche Emotionen verursacht, solche wie Misstrauen oder Eifersucht.